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Montag, 6. September 2010

 
»Heuschrecken« gieren nach Siemens-Hörgeräten PDF Drucken E-Mail
Freitag, 27. November 2009

Nach einem Bericht von »Bloomberg« haben einige Finanzinvestoren, darunter KKR und BC Partners, Interesse an einer Übernahme der mit rund 3 Mrd. Euro bewerteten Hörgeräte-Sparte von Siemens. Weiteren Angaben zufolge erörtert Siemens derzeit mehrere Optionen wie zum Beispiel einen Verkauf oder ein Börsengang. Wohl informierten Quellen zufolge ist es wahrscheinlich, dass sich Siemens von dem Hörgeräte-Bereich trennt.

Nach Angaben der informierten Personen, erwägt Siemens, sich aus dem Geschäft mit Hörhilfen zurückzuziehen. Der Konzern wolle sich auf die Bereiche Energietechnik, Transport, Infrastruktur sowie Medizindiagnostik konzentrieren, hieß es. Der Chef des Siemens-Bereichs Gesundheitstechnik, Hermann Requardt, hatte Ende September noch erklärt, die Sparte sei ein »sehr solides« Geschäft und leiste einen starken Beitrag zum Konzernergebnis.

 

Der in Erlangen angesiedelte Geschäftsbereich ist nach Angaben von Siemens der absatzstärkste Akteur in der Hörgeräte- Branche. Konkurrent Sonova Holding AG aus der Schweiz sieht dagegen sich selbst als Marktführer und in Siemens nur die Nummer drei hinter der dänischen William Demant Holding A/S.

red/google-alert

 
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