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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Verlagsgeschichte
Der Median-Verlag ist ein Fachverlag mit Sitz in Heidelberg. Er ist spezialisiert auf Publikationen zum Thema Hören und gibt unter anderem die für den Berufsstand erste und bis heute erscheinende Zeitschrift „Hörakustik“ heraus. Die vollständige Bezeichnung Median-Verlag von Killisch-Horn GmbH geht auf den Gründer Hans-Jürgen von Killisch-Horn zurück. Er übernahm 1968 zwei Zeitschriften des Energie-Verlages und machte sich damit selbständig. Heute erscheinen im Median-Verlag vier Fachzeitschriften, eine Kundenzeitschrift, ein Publikumsmagazin und zahlreiche Fachbücher. Der Verlag ist regelmäßig auf dem jährlich stattfindenden Kongress der Europäischen Hörgeräteakustiker e. V. (EUHA) vertreten. Geschäftsführer des Verlages ist seit 2005 Björn Kerzmann.
1968-1972 Wie alles begann

1968 gründet Hans-Jürgen von Killisch-Horn den Median-Verlag in Heidelberg. Er war zuvor beim Energie-Verlag in Heidelberg tätig und übernahm von diesem die beiden Fachzeitschriften »Der Hörgeräte-Akustiker«, der 1966 zum ersten Mal im DIN A 5-Format erschien, und die »Zeitschrift für Hörgeräte-Akustik/Journal of Audiologica Technique« (erstmals 1962). 1969 kommt ein Informationsblatt für niedergelassene HNO-Ärzte hinzu, das »audio telegramm« (zunächst als »HNO telegramm«). Außerdem gibt der Verlag bald darauf die »Grüne Mappe« heraus, in der aktuelle fachwissenschaftliche Informationen für Hörgeräte-Akustiker gesammelt werden. Ab 1972 erscheint auch die »Rote Mappe«. In der Loseblattsammlung wird das für den Beruf grundlegende Wissen Ausgabe für Ausgabe zusammengetragen. Bereits seit 1971 erscheint »Der Hörgeräte-Akustiker« monatlich. Mit diesen Publikationen entwickelt sich der Median-Verlag schnell zum führenden Herausgeber von Fachinformationen für die Hörakustik-Branche. Chefredakteur ist zu Beginn Gerhard Sobotta, im April 1971 übernimmt Kurt Osterwald diesen Posten. Er prägt den Stil der Zeitschriften von nun an mehr als 30 Jahre. Helmut J. Helle, damaliger Geschäftsführer der Bundesinnung der Hörgeräte-Akustiker, und der Journalist Gerhard Hillig sind von Anfang an als freie Redakteure für »Der Hörgeräte-Akustiker« tätig.


1973-1991 Weiterentwicklung der Fachzeitschriften

In den nächsten Jahren etablieren sich die drei Fachzeitschriften in der Branche. Die Handwerkskammer Hamburg lobt »Den Hörgeräte-Akustiker« in einem Anerkennungsschreiben als »besonders informativ und journalistisch gut gemacht«. Der Verlag strebt jedoch eine Weiterentwicklung an. 1980 erhält die »Zeitschrift für Hörgeräte-Akustik« einen neuen Namen, der den medizinischen Schwerpunkt deutlicher macht. Sie heißt fortan »Audiologische Akustik/Audiological Acoustics«.

1980 wird der Verlag um eine Versandbuchhandlung erweitert und bietet den Akustikern eine zentrale Bestelladresse für die gesamte aktuelle Fachliteratur auch aus anderen Verlagshäusern.

1987 wird aus »Der Hörgeräte-Akustiker« kurz und prägnant die »Hörakustik« und erscheint im Juli des gleichen Jahres erstmals vierfarbig im amerikanischen-Format.


1992-2004
Umgestaltung des Verlags

Noch im Jahr 1991 beginnt Hans-Jürgen von Killisch-Horn mit der Umwandlung seines Verlags in eine GmbH. Allerdings stirbt der Gründer im April 1992 und Kurt Osterwald übernimmt daraufhin die Geschäftsführung. Die »Audiologische Akustik« wird 1995 auf amerikanisches Format umgestellt und erhält schließlich 1998 den heutigen Titel »Zeitschrift für Audiologie«. Darüber hinaus veröffentlicht der Median-Verlag ab 1999 die Fachzeitschrift »HörgeschädigtenPädagogik« vom Julius-Groos-Verlag.


2005 bis heute
Neue Wege in die Zukunft

2005 erscheint die »Hörakustik« im 40. Jahr und im November wird Björn Kerzmann neuer Geschäftsführer und später auch Chefredakteur des Median-Verlags. Kurz darauf, ab August 2006, leitet er außerdem die Redaktion, nachdem Kurt Osterwald sich aus gesundheitlichen Gründen als Chefredakteur und Geschäftsführer aus dem Verlag zurückzieht. In der Zwischenzeit erweitert der Median-Verlag seinen Internetauftritt. Seit 2005 können die Inhaltsverzeichnisse der Zeitschriften online eingesehen und Zusammenfassungen nach Schlagworten gesucht werden. Ein Online-Shop und ein Online-Stellenmarkt kommen hinzu. 2007 übernimmt der Verlag das Publikumsmagazin »Spektrum Hören« von der Bundesgemeinschaft der Eltern und Freunde hörgeschädigter Kinder e. V., das seit 2011 in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund (DSB) erscheint. Schließlich wird 2009 das Layout der »Hörakustik« erneut überarbeitet. Nach einer Umfrage unter den Lesern wird die Zeitschrift moderner gestaltet und der Charakter als Fachzeitschrift der Branche betont.

 

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