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Mittwoch, 21. September 2011

Großer Sachverstand und umfassende Branchenkenntnis


Der Median-Verlag mit Sitz in Heidelberg ist der führende deutsche Fachverlag für die Hörakustik-Branche. Die vollständige Bezeichnung »Median-Verlag von Killisch Horn GmbH« geht auf den Gründer Hans-Jürgen von Killisch-Horn (1920 bis 1992) zurück. Der Median-Verlag gibt seit den Anfängen des Berufsstandes in den 1960er Jahren die Zeitschrift »Hörakustik« heraus (ehemals: »Der Hörgeräte-Akustiker«). Sie umfasst aktuelles Fachwissen, Verbands- und Branchennachrichten, Neuigkeiten zu Produkten rund um Hörsysteme sowie zahlreiche Informationen für Hörakustiker von der Unternehmensführung bis hin zu Beiträgen der Akademie für Hörgeräte-Akustik in Lübeck (AHA).

Darüber hinaus erscheint im Median-Verlag die wissenschaftliche »Zeitschrift für Audiologie/Audiological Acoustics«, das Mitteilungsorgan der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA), sowie die »HörgeschädigtenPädagogik« des Berufsverbandes der Hörgeschädigtenpädagogen (BDH).

Zu den Publikationen des Median-Verlags gehört außerdem die Publikumszeitschrift »Spektrum Hören«. Sie erscheint seit 2007 im Median-Verlag (begründet von der Bundesgemeinschaft der Eltern und Freunde hörgeschädigter Kinder e. V.) und wird seit 2011 in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund (DSB) herausgegeben. Sie richtet sich an Schwerhörige sowie deren Angehörige.

Hinzukommt ein umfangreiches Sortiment an Fachbüchern zu den Themen Hören und Gehör sowie zu Sprache und Stimme, Psychologie, Hörgeschädigtenpädagogik, Bildung, Technik, Ratgeber und Kinderbücher.

Der Median-Verlag bietet darüber hinaus eine große Auswahl an Werbemitteln speziell für Hörakustiker an. Stöbern Sie einfach mal in unserem Shop.


Unternehmensgeschichte

Wie alles begann – 1968-1972

1968 gründet Hans-Jürgen von Killisch-Horn den Median-Verlag in Heidelberg. Er war zuvor beim Energie-Verlag in Heidelberg tätig und übernahm von diesem die beiden Fachzeitschriften »Der Hörgeräte-Akustiker«, der 1966 zum ersten Mal im DIN A 5-Format erschien, und die »Zeitschrift für Hörgeräte-Akustik/Journal of Audiologica Technique« (erstmals 1962). 1969 kommt ein Informationsblatt für niedergelassene HNO-Ärzte hinzu, das »audio telegramm« (zunächst als »HNO telegramm«). Außerdem gibt der Verlag bald darauf die »Grüne Mappe« heraus, in der aktuelle fachwissenschaftliche Informationen für Hörgeräte-Akustiker gesammelt werden. Ab 1972 erscheint auch die »Rote Mappe«. In der Loseblattsammlung wird das für den Beruf grundlegende Wissen Ausgabe für Ausgabe zusammengetragen. Bereits seit 1971 erscheint »Der Hörgeräte-Akustiker« monatlich. Mit diesen Publikationen entwickelt sich der Median-Verlag schnell zum führenden Herausgeber von Fachinformationen für die Hörakustik-Branche. Chefredakteur ist zu Beginn Gerhard Sobotta, im April 1971 übernimmt Kurt Osterwald diesen Posten. Er prägt den Stil der Zeitschriften von nun an mehr als 30 Jahre. Helmut J. Helle, damaliger Geschäftsführer der Bundesinnung der Hörgeräte-Akustiker, und der Journalist Gerhard Hillig sind von Anfang an als freie Redakteure für »Der Hörgeräte-Akustiker« tätig.


Weiterentwicklung der Fachzeitschriften – 1973-1991

In den nächsten Jahren etablieren sich die drei Fachzeitschriften in der Branche. Die Handwerkskammer Hamburg lobt »Den Hörgeräte-Akustiker« in einem Anerkennungsschreiben als »besonders informativ und journalistisch gut gemacht«. Der Verlag strebt jedoch eine Weiterentwicklung an. 1980 erhält die »Zeitschrift für Hörgeräte-Akustik« einen neuen Namen, der den medizinischen Schwerpunkt deutlicher macht. Sie heißt fortan »Audiologische Akustik/Audiological Acoustics«.

1980 wird der Verlag um eine Versandbuchhandlung erweitert und bietet den Akustikern eine zentrale Bestelladresse für die gesamte aktuelle Fachliteratur auch aus anderen Verlagshäusern.

1987 wird aus »Der Hörgeräte-Akustiker« kurz und prägnant die »Hörakustik« und erscheint im Juli des gleichen Jahres erstmals vierfarbig im amerikanischen-Format. 


Umgestaltung des Verlags – 1992-2004

Noch im Jahr 1991 beginnt Hans-Jürgen von Killisch-Horn mit der Umwandlung seines Verlags in eine GmbH. Allerdings stirbt der Gründer im April 1992 und Kurt Osterwald übernimmt daraufhin die Geschäftsführung. Die »Audiologische Akustik« wird 1995 auf amerikanisches Format umgestellt und erhält schließlich 1998 den heutigen Titel »Zeitschrift für Audiologie«. Darüber hinaus veröffentlicht der Median-Verlag ab 1999 die Fachzeitschrift »HörgeschädigtenPädagogik« vom Julius-Groos-Verlag.


Neue Wege in die Zukunft – 2005 bis heute

2005 erscheint die »Hörakustik« im 40. Jahr und im November wird Björn Kerzmann neuer Geschäftsführer und später auch Chefredakteur des Median-Verlags. Kurz darauf, ab August 2006, leitet er außerdem die Redaktion, nachdem Kurt Osterwald sich aus gesundheitlichen Gründen als Chefredakteur und Geschäftsführer aus dem Verlag zurückzieht. In der Zwischenzeit erweitert der Median-Verlag seinen Internetauftritt. Seit 2005 können die Inhaltsverzeichnisse der Zeitschriften online eingesehen und Zusammenfassungen nach Schlagworten gesucht werden. Ein Online-Shop und ein Online-Stellenmarkt kommen hinzu. 2007 übernimmt der Verlag das Publikumsmagazin »Spektrum Hören« von der Bundesgemeinschaft der Eltern und Freunde hörgeschädigter Kinder e. V., das seit 2011 in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund (DSB) erscheint. Schließlich wird 2009 das Layout der »Hörakustik« erneut überarbeitet. Nach einer Umfrage unter den Lesern wird die Zeitschrift moderner gestaltet und der Charakter als Fachzeitschrift der Branche betont.



Median-Verlag in Kürze

Unternehmen
Sitz: Heidelberg
Gesellschaftsform: GmbH
Gründungsjahr: 1968
Gründer: Hans-Jürgen von Killisch-Horn
Chefredakteur und Geschäftsführer: Björn Kerzmann

Publikationen

Fachzeitschriften:
»Hörakustik«
»Zeitschrift für Audiologie«
»HörgeschädigtenPädagogik«
»Audio-Telegramm«

Publikumszeitschrift:
»Spektrum Hören«


Kundenzeitschrift
:
»Neues Hören«

sowie zahlreiche Fachbücher

Werbemittel:
»Hören«, jährlicher Kalender sowie ein umfassendes Sortiment an Grußkarten

 

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